Welches Kinderrad in welchem Alter?

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Der Kauf eines Kinderfahrrades ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Ein Kinderfahrrad sollte nicht nur stabil sein und die passende Größe haben, sondern auch zu den Anforderungen und Fähigkeiten des Kindes passen. Es soll dem Nachwuchs schließlich lange Freude bereiten.


Um aus den zahlreichen angebotenen Modellen das geeignetste auswählen zu können, ist es unumgänglich, für den Kauf ausreichend Zeit einzuplanen und sich genau zu informieren.


Vorbereitung auf das Radfahren mit dem Laufrad


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Der ideale Start: Das Laufrad


Ab einem Alter von circa zwei Jahren haben Kinder in der Regel bereits laufen gelernt und erste Erfahrungen mit einem sogenannten Rutscher gesammelt.


Sehr beliebt und seit vielen Jahren beim Thema „Fahrrad fahren lernen“ als Einstieg beliebt ist das PUKY Laufrad.


Puky hat sich hier zum Ziel gesetzt, möglichst hochwertige Fahrzeuge für Kinder zu bauen. Neben dem Laurad werden auch passende Fahrräder für Kinder sowie GO-Carts angeboten. Wer bei der Bewegung Abwechslung wünscht, kann bei PUKY natürlich auch mit einem Roller den Spass an der Bewegung genießen!


In diesem Alter haben Kinder ein großes Interesse an Fortbewegung und begeistern sich schnell für neue Fahrzeuge.


Dreirad, Laufrad und Roller sind ideal als Vorbereitung für das erste richtige Fahrrad.


Während Dreirad und Laufrad bereits ab dem zweiten Geburtstag zum Einsatz kommen können, ist ein Roller erst ab drei Jahren sinnvoll.


Das Laufrad hat mittlerweile das früher weitverbreitete Dreirad fast verdrängt. Zu Recht, da mit dem Laufrad nicht nur die für das spätere Radfahren wichtigen Bewegungsabläufe, sondern auch der Gleichgewichtssinn trainiert werden.


Der richtige Zeitpunkt für das Laufrad ist vom individuellen Entwicklungsstand des Kindes abhängig, folgende Voraussetzungen sollten erfüllt sein:



  • sicheres Stehen

  • freies Laufen

  • Körpergröße > 90 cm

  • Schrittlänge > 35 cm


Der nächste Schritt – das Spielrad


Sobald ein Kind die erforderlichen motorischen und körperlichen Eigenschaften entwickelt hat, ist der richtige Zeitpunkt für den Umstieg auf das erste Fahrrad, ein sogenanntes Spielrad, gekommen.


Kinderfahrräder von 12 bis 18 Zoll gelten nach dem Verkehrsrecht als Spielzeug, sie dürfen auf Straßen und Radwegen nicht benutzt werden.


Sie müssen daher nicht die ansonsten für Fahrräder geltenden Sicherheitsbestimmungen erfüllen.


Während Gangschaltung und Lichtanlage tatsächlich nicht nötig sind, sind andere Ausstattungsmerkmale auch bei Spielrädern sinnvoll:



  • Rücktrittbremse

  • Vorderradbremse

  • verstellbare Sattelhöhe

  • verstellbarer Lenker

  • geschlossener Kettenkasten

  • tiefer Einstieg für leichtes Auf- und Absteigen


Obwohl sie früher zur Grundausstattung von Kinderfahrrädern gehörten, werden Stützräder heute nicht mehr empfohlen.


Kinder lernen durchweg schneller fahren, wenn man auf diese Hilfsmittel gänzlich verzichtet.


Kinder lernen das Fahren meist problemlos


Idealerweise bestimmt das Kind den Zeitpunkt seiner ersten Fahrversuche selbst, indem es den Wunsch äußert oder in seinem Bewegungsdrang erkennen lässt, dass ihm Fahrradfahren Spaß machen würde.


Hat das Kind schließlich sein erstes Fahrrad bekommen, ist es entscheidend Ruhe zu bewahren und nicht ungeduldig zu werden.


Videos zum Fahrrad fahren lernen




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>> Absolute Beginner: Erwachsene lernen Radfahren


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Ein tolles Erlebnis: Gemeinsames Radfahren


Kinder erlernen das Radfahren meist von ganz alleine. Es ist wichtig gelassen zu bleiben und keinen Druck auszuüben.


Ermöglichen die Eltern ihrem Nachwuchs eine spielerische Herangehensweise an das Zweirad, wird er sicher schnell Freude an der neuen Beschäftigung finden und sich Schritt für Schritt mehr zutrauen.


Das Straßenfahrrad – Räder ab 20 Zoll


Der Wechsel auf ein Kinderrad ab 20 Zoll Raddurchmesser erfolgt üblicherweise zwischen dem 6. und 8. Lebensjahr.


Da Räder ab dieser Größe für die Nutzung auf Straßen und Radwegen konzipiert sind, schreibt die Straßenverkehrsordnung folgende Komponenten zwingend vor:



  • Scheinwerfer und Reflektor vorne

  • Leuchte und Reflektor hinten

  • Dynamo

  • Bremsen vorne und hinten

  • Reflektoren an Rädern und Pedalen

  • Glocke


Kindermountainbikes und -rennräder sind in der Regel nicht tauglich für die Teilnahme am Verkehr und sollten entsprechend nachgerüstet werden.


Zusätzlich empfehlenswert sind eine angemessene Gangschaltung, Schutzbleche und ein robuster Gepäckträger.


Fehlt noch die nötige Sicherheit und Routine im Umgang mit dem Fahrrad, so ist die Wahl eines Rahmens mit niedrigem Einstieg angebracht. Dies erleichtert abruptes Anhalten, zum Beispiel an der Ampel.


Auf die richtige Rahmengröße kommt es an


Um die richtige Größe eines Kinderfahrrades ermitteln zu können, ist die Innenbeinlänge entscheidend.


Das Kind sollte aus Sicherheitsgründen bei der niedrigsten Einstellung der Sattelhöhe mit beiden Füßen zugleich den Boden erreichen.


Da Innenbeinlänge und Körperhöhe normalerweise in einem bestimmten Verhältnis zueinanderstehen, kann auch die Größe des Kindes als grober Anhaltspunkt dienen.



  • 12-14 Zoll: ca 3 – 5 Jahre; 104 – 116 cm

  • 16-18 Zoll: ca. 5 – 7 Jahre; 116 – 128 cm

  • 20-22 Zoll: ca. 7 – 9 Jahre; 128 – 140 cm

  • 24-26 Zoll: ca. 9 – 14 Jahre; 140 – 164 cm


Grundsätzlich sollte bei Kindern unter 7 Jahren die maximale Sattelhöhe nicht höher als die Schrittlänge plus 3 – 4 cm sein. Ab 8 Jahren kann der Unterschied 5 – 6 cm betragen.


Für eine genaue Einstellung der Satellhöhe lassen Sie sich am besten im Fachgeschäft beraten oder besuchen ein Fahrradgeschäft in ihrer Nähe. Natürlich können Sie auch erfahrene Radfahrer fragen und sich beraten lassen.


Sicherheit auf der Straße und im Gelände


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Wichtig: Achten Sie auf die Sicherheit!


Kinderfahrräder sind besonderen Belastungen ausgesetzt. Gute Qualität der Materialien und solide Verarbeitung der einzelnen Bauteile sind daher von großer Bedeutung.


In einem Fahrrad sind idealerweise stabile Kugellager aus Metall verbaut, günstige Kunststofflager sind nicht geeignet.


Verschraubungen von Lenkerstange und Sattel sowie Vorder- und Hinterachsradnabe sollten so beschaffen sein, dass sie keinesfalls von Kinderhänden gelöst werden können.


Stürzt das Kind, kann ein gut sitzender Fahrradhelm schwere Kopfverletzungen verhindern. Kinder akzeptieren den Helm am ehesten, wenn er von Anfang an zum Radfahren dazugehört.


Deshalb sollte bereits beim ersten Üben der Helm dabei sein, um später unnötige Diskussionen zu vermeiden. Bei sportlichen Geländefahrten sind zusätzlich auch Arm- und Beinschoner sinnvoll.


Fahrrad fahren schult bei Kindern nicht nur motorische Fähigkeiten, wie den Gleichgewichtsinn, die Koordination und die Geschicklichkeit.


Es fördert zudem Konzentration, Aufmerksamkeit und Verantwortungsbewusstsein. Mit einem Kinderfahrrad in passender Größe und von guter Qualität ist ein Kind stets sicher und mit Spaß an der Bewegung unterwegs.



Tipp: Vorteile die Sport für Kinder bringt


Wer Kindern den Spaß am Sport näherbringen möchte, ist meist am besten beraten, die Freude an der Bewegung vorzuleben und gemeinsam etwas zu unternehmen. So können Sie zum Beispiel mit der ganzen Familie und dem Kinderfahrrad einen Ausflug unternehmen.


Achten Sie hierbei bereits bei der Planung auf ein möglichst schönes Ziel (ein Badesee bietet sich an) und eine Dauer, bei der das Kind nicht überfordert wird sondern das Radfahren als positive Anstrengung wahrnehmen kann. Weiters bringt regelmässiger Sport den Vorteil, mit Belastungen und Stress besser umgehen zu können, fördert das Selbstbewusstsein und neue Energie sowie geistige Leistungsfähigkeit. Diese Vorteile gelten nicht nur für Kinder – Werden Sie gemeinsam aktiv!


Welche Farbe für das Kinder-Fahrrad?

An dieser Stelle gilt: Orientieren Sie sich ruhig an der jeweiligen Lieblings-Farbe ihres Kindes- Schliesslich soll lange Freude am Fahrrad gegeben sein. Ein knalliges Rot oder Gelb fällt aber in jedem Fall auf.


Info: Wie kann ich ein gekauftes Fahrrad umtauschen, wen es nicht passt?

Sollten Sie das neue Rad für Ihr Kind bereits gekauft haben, danach aber merken das die Größe nicht passend ist, sollten Sie in den AGB des Online Shops (Geschäftsbedingungen) Informationen einholen, ob und wie der Umtausch erfolgen kann. Dies ist meist problemlos möglich.


Welche Rahmen Größe sollte man für das Kinder-Fahrrad wählen?

Wie in unserem Ratgeber bereits beschrieben, sollten man der Wahl der richtigen Rahmen Höhe sich an der Größe des Kindes orientieren. Natürlich ist es sinnvoll, hierbei genau zu messen. Wichtig ist nach dem Kauf jedoch auch, den Sattel und Lenker genau einzustellen.


Dies kann entweder selbst erfolgen (die Hände sollten nie ganz durchgestreckt sein, die Ferse bei durchgestrecktem Fuss am Pedal ankommen), oder man lässt sich im Fachhandel helfen.


Wer vorhat, längere Radtouren zu machen kann auch eine genaue Messung durchführen lassen, diese kostet jedoch einige Euro und man sollte überlegen, ob dies für ein Kind notwendig ist. Je nach gefühlter Sicherheit beim Radfahren sollten die Füsse den Boden erreichen, um im Notfall/bei Unsicherheit rasch absteigen/sich abstützen zu können.


Sollten in den AGB keine weiteren Details zu finden sein, nutzen Sie die Gelegenheit und fragen Sie per Telefon oder E-Mail nach. Natürlich können Sie auch im Geschäft/der Filiale der vielen Radfachhändler ein bereits gekauftes Rad umtauschen – Fragen Sie einfach nach!