Den Garten für wenig Geld aufbessern

Veröffentlicht am: 15. April 2021

Wenn der Garten umgebaut werden soll, dann können die Kosten erdrückend werden. Allerdings gibt es auch in diesem Bereich Möglichkeiten, um die Kosten erheblich zu senken. Das ist auch nötig, denn immerhin wurde bereits viel Geld für das Eigenheim aufgewendet.


Zuerst kann eine Gartenplanung erfolgen, wodurch festgehalten wird, welche Wünsche umgesetzt werden können und welche eventuell auch in das nächste Frühjahr verschoben werden sollten. Es geht zum Beispiel um den Pflanzenkauf oder um den Aufbau von Gartenhaus, Carport und ähnlichem.



  • Möglicherweise muss auch eine Umgrabung erfolgen, dieser Kostenfaktor ist der offensichtlichste.

  • In diesem Falle würde die Möglichkeit bestehen, dass ein Baumaschinenverleih beauftragt wird oder direkt ein spezifisches Unternehmen. Der Verleih ist dabei weitaus günstiger, aber die Arbeit muss selbstverständlich in Eigenregie erfolgen.


Gartengestaltung: Warum Kies die bessere Lösung ist


Bei der Gartengestaltung sind es insbesondere die Pflasterflächen, welche erheblich viel Geld kosten können. Es muss sich überlegt werden, ob denn eine gepflasterte Fläche tatsächlich sinnvoll ist oder ob nicht vielleicht eine wasserdurchlässige Alternative gewählt werden sollte. Häufig werden dabei Splitt und Kies gewählt.



Diese Alternativen können aber nur infrage kommen, wenn die Fläche nicht mit einem Auto befahren wird. Entsprechend sollten die Pflasterflächen am Carport oder an der Garage erfolgen, aber im Garten selbst ist dies nicht notwendig.


Die Umsetzung ist dabei unkompliziert. Die Fläche muss bis zu zehn Zentimeter abgetragen werden und mit einer sogenannten Rüttelplatte verdichtet werden. Nun kann ein Kunststoffvlies ausgelegt werden, darauf wird der Kies aufgeschüttet. Der Vlies verhindert, dass sich der Kies mit dem Unterboden vermischt – wasserdurchlässig ist dieser aber dennoch.


Bei einem Gartenweg gibt es ebenfalls einfache Bauweisen, wie zum Beispiel mit Rindenmulch. Das sollte aber nur angewendet werden, wenn der Weg nicht häufig betreten wird. Zudem muss aber auch beachtet werden, dass das Material mit der Zeit verrottet – entsprechend muss der Rindenmulch oftmals aufgefüllt werden.


Für diese ganzen Arbeiten kann man auch vielerorts einen Anhänger mieten.


Anzucht von Pflanzen


Bei der Anzucht von Pflanzen geht es darum, dass auch entsprechend Geld gespart wird. Dieser Bereich kann nämlich sehr teuer werden. Eine Hecke bietet idealen Sichtschutz. Damit nicht lange gewartet werden muss, können Sämlinge verwendet werden – dafür sind Rotbuchen und Hainbuchen eine gute Wahl.


Wenn zusätzlich gespart werden soll beim Pflanzenkauf, dann können Duftjasmin oder Johannisbeere sogar zum Nulltarif ergattert werden. Im frühen Frühjahr kann nämlich das Steckholz herangezogen werden, die Triebstücke können abgeschnitten werden und in die Erde des Gartens gesteckt werden.


Bei Pflanzen gibt es aber auch regelmäßig neue Gutscheine von kleinen und großen Händlern.


Wahl des Gartenzauns


Bei einem Gartenzaun gibt es ebenfalls eine Lösung in so ziemlich jeder Preisklasse. Sogar ist ein Zaun kostenlos möglich, wer sich den Aufwand eines Weidengeflechts machen möchte. Gemeinden geben diese nämlich gerne ab, wenn geholfen wird, die Kopfweiden zu schneiden. Eine solche Schnittaktion findet regelmäßig statt und wird meistens von der Gemeinde initiiert.


Ansonsten richtet sich die Wahl des Gartenzauns an den eigenen Geschmack. Bei einem modernen Haus ist ein Weidengeflecht vielleicht nicht passend, sondern eher ein Zaun aus matten Eisen oder Aluminium. Ein örtliches Unternehmen kann dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen und mögliche Zusatzausstattungen zu beschaffen. Eine Beleuchtung oder ein modernes Zauntor mit einer HomeKit-Anbindung sind sehr gefragt.