Möbel Transport mit dem Fahrrad – Lastenfahrrad Ratgeber

Veröffentlicht am: 09. November 2021

Umweltfreundlich, ohne Auto Umzug gestalten


Einfach einen Umzug ausführen, ganz ohne Auto und wenig Kostenaufwand. Nicht alltäglich, aber dennoch machbar. Vor allem dann relativ unproblematisch zu bewältigen, wenn die neue Wohnung sowieso nur ein paar Straßen weiter liegt.




Inhaber von kleinen Wohnungen und mit wenig Mobiliar, können zum unschlagbaren günstigen Preis mit dem Fahrrad umziehen. Das ist zwar nicht alltäglich, aber trotzdem zu bewerkstelligen. Doch sollte die ganze Angelegenheit bereits im Vorfeld gut geplant werden.


 


Lastenfahrrad im Einsatz Bild: @CanGatoIbiza via Twenty20

Lastenfahrrad im Einsatz
Bild: @CanGatoIbiza via Twenty20


Vorteile – Umzug mit Fahrrad


Die jetzige Wohnung wurde schon gekündigt, die neue kleine Wohnung wartet schon auf ihren neuen Mieter. Am liebsten würde man sofort die neue Wohnung beziehen.

Doch ist das ohne Auto überhaupt machbar?


Viel umzuziehende Gegenstände gibt es in der jetzigen kleinen Wohnung nicht. Kommode, Schreibtisch, Stuhl, Matratze und einige Zimmerpflanzen – fertig!

Geschirr, Bücher und Textilien passen problemlos in ein paar Umzugskartons. Ein Kombi oder Transporter sind wirklich nicht vonnöten.

Warum kein Lastenfahrrad für den Umzug benutzen?


Es ist klar, dass das im Keller alte Fahrrad nicht dafür infrage kommt. Der Kauf eines Lastenrades ist unrentabel, doch warum nicht einfach gegen Gebühr ausleihen?

In vielen Städten gibt es Anbieter von Lastenfahrrädern. Einige bieten sogar E-Lastenräder an, damit muss kaum noch gestrampelt werden.


Vorteile Umzug – Lastenfahrrad



  • Bequem durch enge Gassen radeln, kein Problem. Für Autos oft ein schwieriges Unterfangen.

  • Parkplatzsuche fällt flach, so ein Lastenfahrrad kann bequem auf dem Bürgersteig vor dem Haus abgestellt werden.

  • Miete für Leihwagen nicht notwendig, Umzugsfirma sowieso.

  • Beim Transport mit dem Fahrrad wird die Umwelt geschont, schließlich fallen keine Abgase, hervorgerufen durch Benzin oder Diesel an.

  • Gut für Gesundheit und Kondition, letztendlich ist in die Pedale treten gesünder als bequem mit dem Auto zu fahren.


Zu lösende Herausforderungen bei Umzug mit Fahrrad


Ein Umzug mit einem Lastenrad kann in der Regel nur stattfinden, wenn tatsächlich keine großen sperrigen Möbel zu transportieren sind.

Man kann zwar größere Möbelstücke auseinander bauen und die Teile einzeln mit dem Fahrrad in die neue Wohnung befördern.

Allerdings ist das mit viel Kraft- und Zeitaufwand verbunden. Überladen sollte man das Lastenfahrrad möglichst auch nicht.


So ein Umzug mit dem Lastenfahrrad sollte gut geplant sein, grundsätzlich ist diese Methode mit nicht wenigen schwierigen Anforderungen verbunden. Auch für diese kann aber auch eine Lösung gefunden werden.


Richtige Vorgehensweise nicht dabei vergessen



  • Radwege sind oft uneben, daher zerbrechliche Gegenstände immer gut einpacken.

  • Kann durchaus Probleme bereiten, ein Lastenrad mit voller Ladefläche zu bewegen. Vor allem dann, wenn es sich um schwere Gegenstände handelt. Vorab einige Übungsfahrten erleichtern die Sache ungemein.

  • Fahrrad niemals überladen, Gegenstände und Mobiliar gleichmäßig verteilen. Ansonsten läuft man Gefahr die Kontrolle zu verlieren. Auch Gegenstände können bei schwankenden Fahrstil von der Ladefläche herunterfallen.

  • Flexibilität ist von Vorteil. Bei Starkregen den Umzug lieber um einen oder zwei Tage verschieben.


Fazit: Zusammenfassend kann man einen Umzug mit einem Lastenfahrrad durchaus durchführen, wenn man dabei auf die oben erwähnten Punkte aufpasst.


Wer eine kleine Wohnung bewohnt und nur wenig Möbel besitzt, der kann mit dieser Methode viel Geld sparen. Vorteilhaft auch, wenn der Umzug selbst über mehrere Tage hinweg machbar ist. Hat man ausreichend Zeit für den Umzug zur Verfügung, dann ist diese Art Umzug bestimmt eine Überlegung wert.